Bitcoin, Ether, NFT & Co. – Unsere Strategien für Blockchain

Blockchain ist DIE Zukunftstechnologie. Doch so schnell die technische Entwicklung voranschreiten, so sehr hinkt der rechtliche Rahmen hinterher. Geht es nun um Kryptowährungen, NFTs, Wahlen, Governance oder Blockchain-Anwendungen, die noch gar nicht erfunden sind: überall bestehen rechtliche Probleme. Umso wichtiger ist es, die sich daraus ergebenden Risiken frühzeitig zu erkennen und zu steuern.

 

Manche Juristen haben ein schwieriges Verhältnis zur Digitalisierung. Das Fax-Gerät lässt grüßen. Der Eisbär hat ein riesiges Jagdrevier von über 150 Kilometern. Das zeigt: Nur mit Weitblick lässt sich Erfolg erzielen. Stehen bleiben können die anderen. Wir begleiten den technologischen Fortschritt, den die Blockchain erreichen wird, lieber aus der ersten Reihe. Wir denken nicht in Gefahren, sondern in Potenzialen.

Was uns auszeichnet: Nicht reden, sondern machen

Tokenisierung & Geschäftsmodelle

Who the fuck is Sotheby’s? Im ersten Quartal 2021 wurden schon 10 Prozent des weltweiten Umsatzes im Kunstmarkt über Non-Fungible Tokens (NFTs) erzielt. Dabei handelt es sich um einen einmaligen, nicht ersetzbaren Token auf einer Blockchain, der die Echtheit einer Datei zertifziert. Im März 2021 wurde ein Blockchain-Kunstwerk für knapp 70 Millionen USD versteigert. Der Markt ist gigantisch und sicherlich nicht auf Kryptokunstnischen beschränkt. NFTs werden überall dort relevant, wo Authentizität geschaffen werden soll.

Governance-Systeme

Eine Blockchain kommt selten allein. Das gesamte Thema ist schlicht zu komplex, um Blockchain-Anwendungen ohne einen Plan geschweige denn eine Strategie laufen zu lassen. Technische Entwicklungen, betriebswirtschaftliche Planungen und der rechtliche Rahmen sind nur einige der Bestandteile des Spannungsfeldes, in dem sich der Betrieb bewegt. Dabei ist es unerheblich, ob Sie eine komplette Blockchain selbst aus dem Boden stampfen oder nur eine Anwendung auf einer bestehenden Chain implementieren. Jedes Projekt sollte ein Governance-System haben, um zum größtmöglichen Erfolg zu gelangen.

Kryptowährungen

Sind Sie Bitcoin-Millionär? Wir leider nicht. Man muss es aber positiv sehen: Wären wir welche, müssten wir jetzt sehr viele Steuern zahlen. Wie das geht, wissen wir trotzdem. Doch auch jenseits von Kryptowährungen als Spekulationsobjekt sind die Risiken mannigfaltig: Ihr Unternehmen bietet Krypto-Dienstleistungen an? Dann sind Sie möglicherweise Kryptoverwahrer und benötigen eine Lizenz. Ihnen wurden Bitcoins, Ether oder Dash gestohlen? Dann sollten Sie schnell handeln, um nicht auf Ihrem Schaden sitzen zu bleiben. Kommen Sie mit Ihren Fragen zu uns, damit wir wenigstens noch durch Beratungshonorare Bitcoin-Millionäre werden!

Smart Contracts

Code is Law. Was auf den ersten Blick komisch anmutet, ist eigentlich logisch: Sowohl Code als auch das Gesetz sind eine Folge von Wenn-Dann-Bedingungen. Die Besonderheit von Smart Contracts besteht darin, dass sie vollautomatisiert eine Rechtsfolge herbeiführen können. Wie eBay, nur in cool. Und kompliziert. Das Problem: diese Technologie widerspricht praktisch unserem gesamten Verständnis vom Zivilrecht. Wie kommt ein Vertrag überhaupt zustande? Was muss bei einer Anfechtung beachtet werden? Wer haftet für Programmierfehler? Unsere Empfehlung: Nicht der Vertrag sollte am smartesten sein, sondern Sie! Denken Sie also von Anfang an die rechtliche Ebene Ihres Projekts.

Datenschutz

Haben Sie schonmal versucht, eine Blockchain nachträglich zu verändern? Wenn Sie erfolgreich waren, sollten Sie jetzt Milliardär sein. Im unwahrscheinlichen Fall, dass Sie kein Milliardär sind können wir Sie beruhigen: Es lag nicht an Ihnen. Eine Blockchain ist grundsätzlich unveränderbar. Nach der DSGVO hat aber jeder das Recht auf Löschung seiner personenbezogenen Daten. Wie soll das funktionieren? Technisch gar nicht, daher benötigen Sie spitzfindige Juristen, die Sie aus der Nummer rausholen. Auch ist häufig problematisch zu bestimmen, wer überhaupt Verantwortlicher einer Blockchain ist. Die Risiken sind aber groß: Unternehmen, die gegen die DSGVO verstoßen, riskieren Schadensersatzansprüche von Betroffenen nach Art. 82 und Bußgelder nach Art. 83. Dagegen kann man zwar nachträglich vorgehen. Besser ist es aber stets, es gar nicht erst so weit kommen zu lassen.

 

Kontaktformular

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit, sed do eiusmod tempor incididunt ut labore et dolore magna aliqua. Ut enim ad minim veniam, quis nostrud exercitation ullamco laboris nisi ut aliquip ex ea commodo consequat. Duis aute irure dolor in reprehenderit in voluptate velit esse cillum dolore eu fugiat nulla pariatur. Excepteur sint occaecat cupidatat non proident, sunt in culpa qui officia deserunt mollit anim id est laborum.